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Zum Template dieses Beitrags →HN „Who wants to be hired“: So gewinnst du die besten Leads in der Tech
Hast du schon daran gedacht, Spitzen-Leads über HN „Who wants to be hired“ zu gewinnen? Die meisten haben das nicht auf dem Radar — und genau deshalb funktioniert es so gut.
Was im Markt passiert — und warum das deine Chance ist
Team-Gap erkennen
Warum ist das so wertvoll? Weil dieses Signal dir nicht nur zeigt, wer ein potenzieller Kunde sein könnte — sondern wann er kaufbereit ist. Timing ist im Vertrieb alles. Wer zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Kontakt anspricht, gewinnt. Wer zu spät kommt, telefoniert Leichen ab.
Besonders relevant ist das für die Tech. Hier gibt es klare, öffentlich sichtbare Auslöser, die dir verraten: Dieses Unternehmen hat gerade Bedarf. Nicht theoretisch — sondern nachweislich.
Wie Michael damit neue Kunden gewonnen hat
Michael leitet den Vertrieb bei einem Logistik-Dienstleister in Köln. Das Team ist klein, die Ziele ambitioniert. Die alte Methode — Listen kaufen und abtelefonieren — funktionierte nicht mehr. Seit Michael auf HN „Who wants to be hired“ setzt, hat sich alles verändert: 11 neue Leads pro Monat, davon 6 im Erstgespräch. Conversion-Rate: 18% (Richtwert). „Das ist nicht Vertrieb. Das ist gezieltes Matching“, sagt Michael.
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Ist diese Methode das Richtige für dich?
Perfekt für dich, wenn du:
- ein kleines Vertriebsteam hast und jede Stunde zählen muss
- genug hast von generischen Lead-Listen, die nie konvertieren
- im DACH-Raum Neukunden gewinnen willst
- weniger, aber dafür deutlich bessere Leads willst, die schneller konvertieren
Eher nicht geeignet, wenn du:
- kein konkretes Ideal-Kundenprofil hast und „alle“ ansprechen willst
- im B2C-Geschäft unterwegs bist
- nicht bereit bist, in systematische Recherche zu investieren
Dein nächster Schritt
Jeder Tag, an dem du diese Signale ignorierst, ist ein Tag, an dem dein Wettbewerber sie nutzen kann. Die Daten sind öffentlich. Die Frage ist nur, wer zuerst zugreift.
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So sieht der Workflow in der Praxis aus
Der HN-Thread „Who wants to be hired“ erscheint monatlich am ersten Werktag. Wir scrapen ihn mit n8n, reichern die Daten über Apollo an und starten automatisiert Outreach über Lemlist – alles orchestriert ohne manuelle Arbeit.
- Trigger: Schedule jeden 1. des Monats um 14:00 UTC (HN postet meist zwischen 12:00–14:00 UTC). Alternativ: RSS-Feed von
news.ycombinator.com/submitted?id=whoishiringmit Keyword-Filter „Who wants to be hired“. - Datenabruf: n8n HTTP Request auf
https://news.ycombinator.com/item?id=[thread-id], dann HTML-Parsing der Top-Level-Comments. Jeder Kommentar enthält Rolle, Standort, Skills, oft auch LinkedIn-Profil oder persönliche Website. - Transformation: Regex-Filter für Ziel-Skills (z. B. „DevOps“, „Kubernetes“, „Sales Automation“). Dann Apollo-Enrichment über Firmen-Domain (falls im Kommentar genannt) oder LinkedIn-URL. Wir mappen: Job Title → Seniority, Company → Employee Count + Industry. Leads unter 10 Mitarbeiter oder über 500 werden rausgefiltert. Anwälte, Steuerberater, Behörden ebenfalls.
- Aktion: Qualifizierte Leads landen in Lemlist-Kampagne „HN-Hiring-Signal“. Personalisierte Variable:
{{hn_role}}und{{hn_skills}}. Betreff-Linie: „Ihr Team sucht gerade {{hn_role}} – wir lösen genau das Problem“. Follow-up nach 4 Tagen, dann Abbruch. - Logging: Jeder Lead wird in Google Sheet geschrieben: Timestamp, HN-Username, Firma (falls gefunden), Apollo-Match-Score, Lemlist-Status. PostgreSQL-Tabelle
hn_leadsspeichert Volltext des Kommentars für spätere Analyse.
Die typische Bruchstelle: Viele Kommentare enthalten keine Firmen-Info, nur „Looking for remote DevOps role“. Dann scheitert Apollo-Enrichment, und du hast nur ein LinkedIn-Profil ohne B2B-Kontext. In dem Fall brauchst du manuelles Screening oder du lässt den Lead fallen. Wir loggen solche Fälle separat und prüfen einmal pro Quartal, ob sich ein Pattern zeigt.
Wann sich dieser Ansatz nicht eignet
- Dein ICP ist nicht Tech-affin: HN-Nutzer sind Entwickler, DevOps, Data Scientists, Tech-Leads. Wenn du Maschinenbau-Einkäufer oder Pharma-Compliance-Manager suchst, ist HN die falsche Quelle. Die Schnittmenge zwischen „postet auf HN“ und „kauft dein Produkt“ muss groß genug sein.
- Du brauchst sofort Volumen: Pro Monat posten 200–400 Leute im Thread. Nach Filterung bleiben oft 10–20 qualifizierte Leads. Wenn dein Vertrieb 500 Leads pro Monat braucht, reicht HN allein nicht. Dann ist es ein Zusatz-Kanal, kein Haupt-Channel.
- Dein Produkt ist zu teuer für Einzelpersonen: Viele HN-Poster sind Freelancer oder suchen ihren ersten Job nach dem Bootcamp. Wenn dein Deal-Size 50.000 € aufwärts ist und du C-Level-Buy-in brauchst, musst du prüfen: Ist die Person Entscheider oder nur Nutzer? Apollo-Enrichment zeigt dir Seniority – aber bei „Looking for my first role“ ist das Zeitverschwendung.
- DSGVO-Bedenken bei direktem Kontakt: HN-Kommentare sind öffentlich, aber die Leute erwarten Job-Angebote, keine Sales-Pitches. Wenn du ein Recruiting-Tool verkaufst, passt das. Wenn du Cold Outreach für ein SaaS-Produkt machst, das nichts mit Hiring zu tun hat, wirkt das creepy. Teste erst mit 20 Leads, bevor du skalierst.
