Insolvenzverwalter-Verzeichnis VID/NIVD — So gewinnst du Spitzen-Leads in der Legal

Insolvenzverwalter-Verzeichnis VID/NIVD: gewinnst - So gewinnst du Spitzen-Leads in der Legal
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Insolvenzverwalter-Verzeichnis VID/NIVD: So gewinnst du die besten Leads in der Legal

Die besten Leads kommen nicht aus gekauften Listen. Sie kommen aus Signalen, die öffentlich sichtbar sind — wenn du weißt, wo du hinschauen musst. Hier ist eine Methode, die kaum jemand nutzt.


Hier ist das Signal, das die meisten komplett übersehen

Brauchen Dokumenten-Management

Warum ist das so wertvoll? Weil dieses Signal dir nicht nur zeigt, wer ein potenzieller Kunde sein könnte — sondern wann er kaufbereit ist. Timing ist im Vertrieb alles. Wer zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Kontakt anspricht, gewinnt. Wer zu spät kommt, telefoniert Leichen ab.

Besonders relevant ist das für die Legal. Hier gibt es klare, öffentlich sichtbare Auslöser, die dir verraten: Dieses Unternehmen hat gerade Bedarf. Nicht theoretisch — sondern nachweislich.


Wie Nina damit neue Kunden gewonnen hat

Nina leitet den Vertrieb bei einem E-Commerce-Plattform in Leipzig. Das Team ist klein, die Ziele ambitioniert. Die alte Methode — Listen kaufen und abtelefonieren — funktionierte nicht mehr. Seit Nina auf Insolvenzverwalter-Verzeichnis VID/NIVD setzt, hat sich alles verändert: 31 neue Leads pro Monat, davon 18 im Erstgespräch. Conversion-Rate: 22%. „Das ist nicht Vertrieb. Das ist gezieltes Matching“, sagt Nina.


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Perfekt für dich, wenn du:

  • erklärungsbedürftige Produkte oder Dienstleistungen verkaufst
  • weniger, aber dafür deutlich bessere Leads willst, die schneller konvertieren
  • ein kleines Vertriebsteam hast und jede Stunde zählen muss
  • im B2B-Vertrieb arbeitest und es satt hast, kalte Listen abzutelefonieren

Eher nicht geeignet, wenn du:

  • kein konkretes Ideal-Kundenprofil hast und „alle“ ansprechen willst
  • auf Masse statt Klasse setzt und einfach 10.000 E-Mails raushauen willst
  • im B2C-Geschäft unterwegs bist

Dein nächster Schritt

Du hast zwei Optionen: Weiter mit den alten Methoden arbeiten — oder ab heute gezielt die Unternehmen ansprechen, die nachweislich Bedarf haben.

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So sieht der Workflow in der Praxis aus

Das VID/NIVD-Verzeichnis listet Insolvenzverwalter – aber die eigentlichen Leads sind die Gläubiger, Lieferanten und Kunden der insolventen Firmen. Wir orchestrieren n8n, Apollo, Google Sheets und PostgreSQL, um aus Insolvenzbekanntmachungen kaufbereite B2B-Kontakte zu filtern.

  1. Trigger: n8n Schedule-Node, jeden Montag 06:00 Wien, ruft Insolvenzbekanntmachungen ab (z.B. via insolvenzbekanntmachungen.de API oder Scraping von Amtsgerichten)
  2. Datenabruf: Parser extrahiert Schuldner-Firmennamen, Branche, Gläubigerliste (oft im Bekanntmachungstext). Nicht die Verwalter – die sind für uns irrelevant. Wir suchen die Firmen, die Forderungen haben oder Lieferbeziehungen hatten.
  3. Transformation: Apollo-Anreicherung mit Firmendaten der Gläubiger (Umsatz, Mitarbeiterzahl, LinkedIn-Profile). Filter: nur B2B-Mittelstand 10–500 MA, keine Kanzleien, keine Behörden. Mapping in Google Sheets: Spalte „Insolvenz-Datum“, „Forderungshöhe“, „Branche Schuldner“.
  4. Aktion: Lemlist-Kampagne startet für CFOs/Geschäftsführer der Gläubiger-Firmen. Subject-Line nutzt konkreten Insolvenzfall als Aufhänger („Ihre offene Forderung gegen [Schuldner-Firma] – so sichern Sie künftig ab“). PostgreSQL loggt Status pro Lead.
  5. Logging: PostgreSQL-Tabelle „insolvenz_leads“ mit Feldern: lead_id, glaeubiger_firma, schuldner_firma, forderung_eur, outreach_status, response_date. Google Sheets als Dashboard für Nina’s Team.

Die typische Bruchstelle: Gläubigerlisten sind oft unvollständig oder enthalten nur Namen ohne Rechtsform. Dann braucht es manuellen Abgleich im Handelsregister, bevor Apollo anreichern kann – das kostet 15 Minuten pro Fall.

Wann sich dieser Ansatz nicht eignet

  • Du willst die Insolvenzverwalter selbst ansprechen: Das VID/NIVD ist ein Verzeichnis von Anwälten und Verwaltern – keine Zielgruppe für B2B-Sales-Tools. Wenn dein Produkt für Kanzleien ist, brauchst du eine Kanzlei-Datenbank, nicht Insolvenzbekanntmachungen.
  • Deine Lösung passt nicht zu Firmen in finanzieller Schieflage: Die Gläubiger haben oft selbst Liquiditätsprobleme, weil ihre Forderung ausfällt. Wenn du hochpreisige Software verkaufst (>50k/Jahr), ist die Zahlungsmoral schwierig. Besser: Anbieter von Forderungsmanagement, Factoring, Inkasso-Software.
  • Du hast keine DSGVO-konforme Rechtsgrundlage: Gläubigerlisten aus Insolvenzbekanntmachungen enthalten oft personenbezogene Daten (Namen von Geschäftsführern). Outreach ohne berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) ist riskant. Wenn du keine saubere Dokumentation hast, lass es.
  • Dein ICP ist nicht im Mittelstand: Insolvenzfälle im Mittelstand (10–500 MA) sind öffentlich und strukturiert abrufbar. Bei Konzernen oder Kleinstfirmen (<10 MA) ist die Datenlage dünn oder rechtlich komplizierter.

Hinweis zur Autorenschaft: Dieser Beitrag wurde redaktionell von Leopold Perutka (VIS2LEAD) verantwortet und mit Unterstuetzung KI-gestuetzter Werkzeuge erstellt. Inhalte wurden manuell auf Plausibilitaet geprueft. Rueckfragen: l.perutka@vis2lead.org.

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