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Zum Template dieses Beitrags →PageSpeed-: Websites mit Score <50: So gewinnst du die besten Leads in der B2B-Vertrieb branchenübergreifend
Die meisten Sales-Teams jagen den falschen Leads hinterher. Sie rufen Leute an, die keinen Bedarf haben, kein Budget und keine Entscheidungsmacht. Dabei gibt es eine Quelle, die dir genau die richtigen Kontakte liefert.
Was im Markt passiert — und warum das deine Chance ist
Konkreter Handlungsbedarf
Warum ist das so wertvoll? Weil dieses Signal dir nicht nur zeigt, wer ein potenzieller Kunde sein könnte — sondern wann er kaufbereit ist. Timing ist im Vertrieb alles. Wer zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Kontakt anspricht, gewinnt. Wer zu spät kommt, telefoniert Leichen ab.
Besonders relevant ist das für die B2B-Vertrieb branchenübergreifend. Hier gibt es klare, öffentlich sichtbare Auslöser, die dir verraten: Dieses Unternehmen hat gerade Bedarf. Nicht theoretisch — sondern nachweislich.
Wie Jan damit neue Kunden gewonnen hat
Als Jan — Sales Director bei einem Logistik-Software in Bremen — zum ersten Mal von dieser Methode hörte, war er skeptisch. Zu einfach, dachte er. Doch nach zwei Wochen systematischer Recherche hatte er 22 Unternehmen identifiziert, die alle ein klares Kaufsignal zeigten. 13 davon nahmen ein Gespräch an. 4 sind heute zahlende Kunden. Der Unterschied zu vorher? „Ich rufe niemanden mehr kalt an. Jeder Kontakt hat einen konkreten Anlass.“
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Perfekt für dich, wenn du:
- genug hast von generischen Lead-Listen, die nie konvertieren
- im B2B-Vertrieb arbeitest und es satt hast, kalte Listen abzutelefonieren
- DSGVO-konform arbeiten musst und keine dubiosen Datenanbieter nutzen willst
- weniger, aber dafür deutlich bessere Leads willst, die schneller konvertieren
Eher nicht geeignet, wenn du:
- im B2C-Geschäft unterwegs bist
- auf Masse statt Klasse setzt und einfach 10.000 E-Mails raushauen willst
- nicht bereit bist, in systematische Recherche zu investieren
Dein nächster Schritt
Du hast zwei Optionen: Weiter mit den alten Methoden arbeiten — oder ab heute gezielt die Unternehmen ansprechen, die nachweislich Bedarf haben.
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So sieht der Workflow in der Praxis aus
Wir orchestrieren Google PageSpeed Insights API, Apollo für Anreicherung, PostgreSQL als Lead-Datenbank und Lemlist für Outreach. Der Workflow läuft komplett in n8n und braucht keinen manuellen Eingriff außer der initialen Domain-Liste.
- Trigger: Schedule Dienstag 07:00 Wien + Freitag 14:00 Wien (zwei Durchläufe pro Woche, um neue Domains zu scannen)
- Datenabruf: Google Sheets mit Target-Domains (z.B. aus Branchenverzeichnis oder Competitor-Analyse) → PageSpeed Insights API v5 (https://pagespeedonline.googleapis.com/pagespeedonline/v5/runPagespeed?url={domain}&strategy=mobile) → Score auslesen aus lighthouseResult.categories.performance.score
- Transformation: Filter nur Scores unter 0,50 (entspricht <50 Punkten) → Domain-Extraktion → Apollo API-Call mit domain-Parameter für Firmendaten + Entscheider (Head of IT, CTO, Marketing Director) → Deduplizierung gegen PostgreSQL-Tabelle leads_pagespeed (Spalten: domain, score, contact_email, last_outreach_date)
- Aktion: Neue Leads (noch kein last_outreach_date) gehen in Lemlist-Kampagne „PageSpeed-Intervention“ mit personalisierten Variablen {{domain}}, {{score}}, {{firstName}} → Follow-up-Sequenz über 14 Tage → Bei Antwort: Slack-Notification an #sales-qualified
- Logging: PostgreSQL-Update mit Timestamp + Score + Lemlist-Campaign-ID → Google Sheets „PageSpeed-Dashboard“ bekommt wöchentliches Summary (Anzahl gescannte Domains, gefundene Slow-Sites, Outreach-Rate, Reply-Rate)
Die typische Bruchstelle: PageSpeed API hat ein Rate-Limit von 25.000 Requests pro Tag (kostenlos) bzw. 400 Requests pro 100 Sekunden. Wenn du mehr als 300 Domains pro Durchlauf scannen willst, musst du entweder auf bezahlte Quotas upgraden oder den Workflow auf mehrere Tage verteilen. Außerdem liefert die API manchmal Timeouts bei langsamen Sites — dann brauchst du Error-Handling mit Retry-Logik (max. 3 Versuche, danach Domain als „nicht messbar“ markieren).
Wann sich dieser Ansatz nicht eignet
- Wenn deine Zielgruppe keine Website-Performance als Priorität sieht: Traditionelle B2B-Branchen wie Maschinenbau oder Großhandel haben oft langsame Sites, aber kümmern sich nicht darum — weil ihre Kunden per Telefon oder Außendienst kaufen. Dann ist der PageSpeed-Score zwar miserabel, aber kein Kaufsignal.
- Wenn du Enterprise-Konzerne ansprechen willst: Große Unternehmen haben IT-Abteilungen mit 50+ Leuten und PageSpeed-Optimierung ist dort ein internes Politik-Thema zwischen Marketing, IT und Agentur. Dein Cold-Outreach landet in der Noise-Wüste. Besser: Mittelstand mit 20-200 Mitarbeitern, wo der Geschäftsführer noch selbst entscheidet.
- Wenn du keine technische Lösung verkaufst: PageSpeed als Trigger funktioniert für Webentwicklung, Hosting, CDN, SEO-Agenturen. Wenn du HR-Software oder Factoring anbietest, ist ein schlechter PageSpeed-Score irrelevant — auch wenn die Firma sonst perfekt passt. Nutze dann andere Datenquellen.
- Wenn du keine Apollo- oder Kaspr-Lizenz hast: Die PageSpeed API liefert nur Domains und Scores, keine Kontaktdaten. Ohne Anreicherungs-Tool bleibst du bei generischen info@-Adressen hängen, die niemand liest. Budget dafür: mindestens 200 Euro/Monat für Apollo Starter oder Kaspr Professional.
