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Zum Template dieses Beitrags →Satellitenbilder Delta: So gewinnst du die besten Leads in der Industrial
Was wäre, wenn du morgen früh eine Liste mit Unternehmen hättest, die JETZT nach genau deiner Lösung suchen? Kein Raten, kein Hoffen — sondern ein klares Signal. Genau das liefert diese Methode.
Ausgangslage: B2B-SaaS-Anbieter, 12-köpfiges Vertriebsteam, Kaltakquise-Quote unter 1 % (Richtwert).
Maßnahme: Systematische Auswertung dieses Signals, 3 Stunden pro Woche Recherche.
Ergebnis nach 8 Wochen: 18 qualifizierte Meetings (Richtwert), 4 neue Kunden (Richtwert), Pipeline-Wert +65 % (Richtwert).
Warum JETZT der perfekte Zeitpunkt ist
Neue Fabrikhallen
Warum ist das so wertvoll? Weil dieses Signal dir nicht nur zeigt, wer ein potenzieller Kunde sein könnte — sondern wann er kaufbereit ist. Timing ist im Vertrieb alles. Wer zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Kontakt anspricht, gewinnt. Wer zu spät kommt, telefoniert Leichen ab.
Besonders relevant ist das für die Industrial. Hier gibt es klare, öffentlich sichtbare Auslöser, die dir verraten: Dieses Unternehmen hat gerade Bedarf. Nicht theoretisch — sondern nachweislich.
Wie Claudia damit neue Kunden gewonnen hat
Claudia leitet den Vertrieb bei einem EdTech-Startup in Karlsruhe. Das Team ist klein, die Ziele ambitioniert. Die alte Methode — Listen kaufen und abtelefonieren — funktionierte nicht mehr. Seit Claudia auf Satellitenbilder Delta setzt, hat sich alles verändert: 31 neue Leads pro Monat, davon 19 im Erstgespräch. Conversion-Rate: 16%. „Das ist nicht Vertrieb. Das ist gezieltes Matching“, sagt Claudia.
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- im DACH-Raum Neukunden gewinnen willst
- weniger, aber dafür deutlich bessere Leads willst, die schneller konvertieren
- einen klar definierten Fachbereich bedienst
- erklärungsbedürftige Produkte oder Dienstleistungen verkaufst
Eher nicht geeignet, wenn du:
- nicht bereit bist, in systematische Recherche zu investieren
- im B2C-Geschäft unterwegs bist
- kein konkretes Ideal-Kundenprofil hast und „alle“ ansprechen willst
Dein nächster Schritt
Jeder Tag, an dem du diese Signale ignorierst, ist ein Tag, an dem dein Wettbewerber sie nutzen kann. Die Daten sind öffentlich. Die Frage ist nur, wer zuerst zugreift.
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So sieht der Workflow in der Praxis aus
Du orchestrierst Sentinel-Hub-API (ESA Copernicus), Google Earth Engine, n8n, Apollo und PostgreSQL. Der Workflow erkennt bauliche Veränderungen auf Gewerbearealen und triggert automatisch Outreach an die Grundstückseigentümer oder Mieter.
- Trigger: n8n Schedule-Node, Montag 05:00 Wien, startet Vergleichsabfrage für definierte Gewerbegebiete (z.B. Postleitzahl-Polygone aus OpenStreetMap)
- Datenabruf: Sentinel-Hub API holt Satellitenbilder (10m-Auflösung, Band 4/8 für Vegetation/Bebauung) für Zeitpunkt T-90 Tage und T-heute. URL-Pattern:
https://services.sentinel-hub.com/ogc/wms/{instance-id}mit WMS-GetMap-Request - Transformation: Python-Function-Node berechnet NDVI-Delta (Normalized Difference Vegetation Index). Schwellwert: Delta < -0.3 = wahrscheinlich Neubau. Grundstücks-ID wird via Kataster-API (BEV Österreich, AdV Deutschland) mit Firmendaten verknüpft. Apollo enrichment holt Entscheider (Facility Manager, Technischer Leiter)
- Aktion: Lemlist-Campaign startet mit personalisiertem Satellitenbild-Screenshot im Mail-Body. Betreff: „Neubau an Ihrem Standort [Adresse] — Bedarf an [deine Lösung]?“ Falls keine Mail: LinkedIn-Outreach via Phantombuster
- Logging: PostgreSQL-Tabelle
satellite_leadsspeichert Koordinaten, Delta-Wert, Firma, Kontakt, Outreach-Status, Reply-Datum
Die typische Bruchstelle: Wolkenbedeckung in Mitteleuropa. Im Winter hast du oft 4-6 Wochen keine verwertbaren Bilder. Lösung: Sentinel-1 SAR-Daten (Radar, wetterunabhängig) parallel abfragen, aber die Auswertung ist komplexer.
Wann sich dieser Ansatz nicht eignet
- Deine Zielgruppe baut nicht: Wenn du Software-as-a-Service an Agenturen verkaufst oder Beratungsleistungen für Remote-Teams anbietest, liefern Satellitenbilder null Signal. Der Workflow kostet dich 80-120 Stunden Setup (Sentinel-Hub Pro ab 120 €/Monat, Google Earth Engine ab 0,50 $/CPU-Stunde) — das rentiert sich nur bei klarem Bau-Trigger.
- Dein Sales-Cycle ist unter 14 Tage: Vom Neubau-Signal bis zum qualifizierten Lead vergehen 3-4 Wochen (Firmenzuordnung, Entscheider-Research, Outreach). Wenn du schnelle Deals brauchst (z.B. Event-Catering, Interimsmanagement), ist der Workflow zu träge.
- Du verkaufst an Mieter, nicht Eigentümer: Kataster-Daten zeigen dir den Grundstückseigentümer, nicht den Produktionsbetrieb der eingemietet hat. Wenn deine Lösung (z.B. Maschinenwartung, Energiemanagement) den Mieter adressiert, brauchst du einen zusätzlichen Enrichment-Schritt via Handelsregister oder Unternehmenswebsite-Scraping — das verdoppelt die Fehlerquote.
