G2-Referrer-Analyse

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G2-Referrer-Analyse: So gewinnst du die besten Leads in der SaaS

Stell dir vor, du wüsstest exakt, welche Unternehmen in deiner Zielbranche gerade investitionsbereit sind. Nicht „igendwann mal“, sondern jetzt. Diese Methode zeigt dir wie.


Warum dieses Signal so mächtig ist

Wer vergleicht auf Produktseiten

Warum ist das so wertvoll? Weil dieses Signal dir nicht nur zeigt, wer ein potenzieller Kunde sein könnte — sondern wann er kaufbereit ist. Timing ist im Vertrieb alles. Wer zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Kontakt anspricht, gewinnt. Wer zu spät kommt, telefoniert Leichen ab.

Besonders relevant ist das für die SaaS. Hier gibt es klare, öffentlich sichtbare Auslöser, die dir verraten: Dieses Unternehmen hat gerade Bedarf. Nicht theoretisch — sondern nachweislich.


Wie Felix damit neue Kunden gewonnen hat

Felix leitet den Vertrieb bei einem Cybersecurity-Firma in Bonn. Das Team ist klein, die Ziele ambitioniert. Die alte Methode — Listen kaufen und abtelefonieren — funktionierte nicht mehr. Seit Felix auf G2-Referrer-Analyse setzt, hat sich alles verändert: 31 neue Leads pro Monat, davon 17 im Erstgespräch. Conversion-Rate: 16%. “Das ist nicht Vertrieb. Das ist gezieltes Matching”, sagt Felix.


Passt das zu dir?

Perfekt für dich, wenn du:

  • DSGVO-konform arbeiten musst und keine dubiosen Datenanbieter nutzen willst
  • im B2B-Vertrieb arbeitest und es satt hast, kalte Listen abzutelefonieren
  • weniger, aber dafür deutlich bessere Leads willst, die schneller konvertieren
  • ein kleines Vertriebsteam hast und jede Stunde zählen muss

Eher nicht geeignet, wenn du:

  • im B2C-Geschäft unterwegs bist
  • auf Masse statt Klasse setzt und einfach 10.000 E-Mails raushauen willst
  • nicht bereit bist, in systematische Recherche zu investieren

Dein nächster Schritt

Du hast zwei Optionen: Weiter mit den alten Methoden arbeiten — oder ab heute gezielt die Unternehmen ansprechen, die nachweislich Bedarf haben.

Die Idee ist nur die halbe Arbeit — ich baue dir auch die Umsetzung. Aus so einem Signal wird bei mir ein laufender Workflow, der echte Gespräche bringt.

Hör auf zu raten. Fang an zu wissen.

Schlechte Bewertungen beim Wettbewerb sind dein bester Anlass.

Ich baue dir die Auswertung, die Wechselsignale aus Review-Portalen erkennt und in konkrete Ansprache-Anlässe übersetzt.

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So sieht der Workflow in der Praxis aus

Der Workflow kombiniert Matomo (self-hosted auf Hetzner), n8n, Apollo und Lemlist. Ziel: Besucher identifizieren, die von G2-Vergleichsseiten kommen, anreichern und innerhalb von 2 Stunden kontaktieren.

  1. Trigger: Matomo Webhook bei neuem Seitenaufruf mit Referrer-Pattern g2.com/compare/* oder g2.com/products/* (alternativ: n8n-Schedule alle 15 Minuten, zieht neue Visits via Matomo HTTP API https://[deine-domain]/matomo/index.php?module=API&method=Live.getLastVisitsDetails)
  2. Datenabruf: n8n filtert Visits mit Referrer g2.com, extrahiert IP-Adresse und führt Reverse-DNS-Lookup durch (Node: HTTP Request zu https://ipinfo.io/{ip}/json oder ip-api.com/json/{ip}). Firmenname wird aus org-Feld gezogen, bei Consumer-IPs (Telekom, Vodafone) wird Visit verworfen.
  3. Transformation: Firmenname wird in Apollo gesucht (API-Endpoint POST /v1/organizations/search), Matching nach exaktem Namen + Land Deutschland/Österreich/Schweiz. Apollo liefert Branche, Mitarbeiterzahl, LinkedIn-URL. Wenn Firma < 10 oder > 500 Mitarbeiter: Skip. Wenn Branche = Rechtsberatung, Insolvenz, Verwaltung: Skip. Anreicherung um Entscheider-Kontakte (Apollo POST /v1/people/search, Filter: Job Title enthält “Head of Security” oder “IT-Leiter” oder “CTO”).
  4. Aktion: Lead wird in Lemlist-Campaign “G2-Hotleads” eingetragen (API POST /api/campaigns/{campaignId}/leads), personalisierte Mail geht raus mit Betreff “Gesehen auf G2: [Competitor-Name] vs. [Dein Tool]”. Parallel: Slack-Notification an #vertrieb mit Firmenname, Besuchszeit, G2-Vergleichsseite (welcher Competitor wurde verglichen).
  5. Logging: Jeder Lead wird in Google Sheet “G2-Leads-2026” eingetragen (Spalten: Timestamp, IP, Firma, Branche, Mitarbeiter, Entscheider-Name, Entscheider-Mail, G2-Referrer-URL, Lemlist-Status). PostgreSQL-Tabelle g2_visits speichert Rohdaten für Duplikatsprüfung (Constraint auf ip + firma + date).

Typische Bruchstelle: Reverse-DNS liefert bei 40% der IPs nur Provider-Namen (Telekom Business, Vodafone), keine Firmennamen. Dann brauchst du manuelle Recherche oder zahlst für ipinfo.io Pro (ab $249/Monat für Company-Daten).

Wann sich dieser Ansatz nicht eignet

  • Dein Traffic kommt hauptsächlich aus Homeoffice oder Coworking-Spaces: Reverse-DNS funktioniert nur bei festen Firmen-IPs. Remote-Mitarbeiter mit Telekom-DSL erscheinen als “Deutsche Telekom AG”, nicht als ihre Firma. Dann brauchst du Cookie-basiertes Tracking + Login-Bereich, um Firma zu identifizieren — oder du akzeptierst 60% Datenverlust.
  • Du verkaufst an Kleinunternehmen oder Freelancer: G2-Nutzer sind oft Einzelkämpfer, die selbst recherchieren. Keine Firma mit 10+ Mitarbeitern, kein Entscheider-Team, keine Apollo-Treffer. Der Workflow läuft leer, weil Apollo nur strukturierte Unternehmen kennt.
  • Deine Website hat < 500 Besucher/Monat: Bei wenig Traffic liefert G2-Referrer-Analyse vielleicht 2-3 Leads/Monat. Setup-Aufwand (Matomo, n8n, Apollo-API) lohnt sich nicht. Dann ist manuelles Tracking via Google Analytics + LinkedIn Sales Navigator effizienter.
  • Du bist nicht in der SaaS-Branche: G2 ist primär für Software-Vergleiche relevant. Wenn du Maschinen, Beratung oder physische Produkte verkaufst, nutzen Interessenten andere Recherche-Kanäle (Messen, Fachmedien, Google). Dann brauchst du andere Intent-Signale.

Hinweis zur Autorenschaft: Dieser Beitrag wurde redaktionell von Herbert Steindl (VIS2LEAD) verantwortet und mit Unterstützung KI-gestützter Werkzeuge erstellt. Inhalte wurden manuell auf Plausibilität geprüft. Rückfragen: team@vis2lead.org.

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