Lokale Geschäftskontakte generieren mit Google Places API

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Ich dokumentiere hier DSGVO-konforme Sales-Automatisierung aus der Praxis — mit Dynamics 365 und KI, zum Nachbauen.

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Lokale Geschäftskontakte generieren mit Google Places API

Die Google Places API liefert strukturierte Daten zu Millionen lokaler Unternehmen: Name, Adresse, Telefonnummer, Öffnungszeiten, Bewertungen — alles über eine standardisierte Schnittstelle. Für den lokalen B2B-Vertrieb ist das eine unterschätzte Quelle. Dieser Beitrag zeigt drei konkrete Anwendungsfälle, die sich sofort umsetzen lassen.

Anwendungsfall 1: Außendienst-Vorbereitung für Regionen

Ein Außendienstmitarbeiter plant eine Tour durch drei Städte. Statt manuell Google Maps zu durchsuchen, zieht ein n8n-Workflow automatisch alle Unternehmen einer bestimmten Branche (z.B. NACE-Code 28 für Maschinenbau) aus einem definierten Radius. Die Ergebnisse landen gefiltert und priorisiert in einer Google-Tabelle: Unternehmen mit unter 3,5 Sterne Bewertung und wenigen Reviews oben — als Indikator für möglichen Verbesserungsbedarf und damit Gesprächseinstieg.

Ergebnis: Statt 45 Minuten Recherche pro Tour-Tag: 2 Minuten Workflow-Ausführung, vollständige Liste mit Adresse und Telefon, direkt navigierbar.

Anwendungsfall 2: Gastro und Einzelhandel ohne Buchungssystem identifizieren

Wer Software für Gastronomiebetriebe vertreibt, sucht Restaurants ohne Online-Buchungssystem. Die Google Places API liefert Website-URLs — ein nachgelagerter Crawler prüft, ob auf der Website ein Buchungswidget vorhanden ist. Ergebnis: gefilterte Liste von Betrieben, die potenziell noch kein System haben.

Das ist kein Hack, sondern öffentlich zugängliche Informationsauswertung. Die DSGVO ist einzuhalten: personenbezogene Daten (z.B. Inhaber-Namen) dürfen nur im Rahmen des berechtigten Interesses nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO verarbeitet werden.

Anwendungsfall 3: Bewertungsmonitoring für eigene Standorte

Für Unternehmen mit mehreren Standorten (Filialen, Niederlassungen, Servicepoints): Ein täglicher Workflow überwacht alle Google-Places-Einträge auf neue Bewertungen unter 4 Sternen und sendet sofort eine Slack-Benachrichtigung. Reaktionszeit auf schlechte Bewertungen sinkt von Tagen auf Stunden.

Technische Voraussetzungen und Kosten

Aspekt Details
API-Schlüssel Google Cloud Console, kostenlos einrichten
Kosten pro Abfrage Nearby Search: ca. 0,032 USD/Abfrage (Stand 2026, Google-Preisseite prüfen)
Monatliches Freikontingent 200 USD/Monat für neue Accounts (Google Cloud)
Technisches Setup n8n HTTP-Node + JSON-Parsing, kein eigener Server nötig
Datenmenge pro Abfrage Max. 20 Ergebnisse, Paginierung via next_page_token

Einschränkungen: Was die API nicht liefert

  • Keine direkten Ansprechpartner-Namen oder E-Mail-Adressen — dafür braucht es ein nachgelagertes Anreicherungs-Tool
  • Branchenzuordnung nicht immer präzise — eigene Filterlogik nach Kategorien notwendig
  • Datenbasis ist Google-seitig, nicht offizielles Unternehmensregister — für juristische Zwecke ungeeignet

So lässt sich der n8n-Workflow nachbauen

Für die Umsetzung der drei Anwendungsfälle kannst du die Logik direkt als n8n-Workflow aufsetzen und mit der Google Places API verknüpfen. Voraussetzung dafür ist ein aktiver Google-Cloud-Account, über den du die nötigen API-Schlüssel für die Datenabfragen generierst. Im Workflow definierst du anschließend die Parameter für die jeweiligen Regionen und Branchen, um die Adressdaten automatisiert zu verarbeiten.

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Hinweis zur Autorenschaft: Dieser Beitrag wurde redaktionell von Herbert Steindl (VIS2LEAD) verantwortet und mit Unterstützung KI-gestützter Werkzeuge erstellt. Inhalte wurden manuell auf Plausibilität geprüft. Rückfragen: herbert@steindl.io.

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