Website-Besucher identifizieren mit Dealfront & Google Sheets

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Für Vertriebsleiter, die wissen wollen, welche Firmen gerade ihre Website besuchen — und diese Information direkt in Google Sheets nutzbar machen.

Das Problem: Dein bester Lead war schon auf deiner Website — du weißt es nur nicht

Jeden Tag besuchen potenziell kaufbereite Unternehmen deine Website. Sie lesen deine Preisseite, vergleichen dein Angebot — und verschwinden wieder, ohne ein Formular auszufüllen. Ohne Identifikation verlierst du diese Leads für immer. Mit Dealfront siehst du, welche Firmen auf welchen Seiten wie lange waren.

Warum Google Sheets der unterschätzte Vertriebshub ist

Viele Mittelstandsunternehmen haben kein ausgewachsenes CRM. Google Sheets ist jedoch in jedem Betrieb vorhanden. Mit einem n8n-Workflow landet jeder identifizierte Website-Besucher automatisch in einem strukturierten Sheet — mit Firmenname, Branche, besuchten Seiten, Zeitstempel und einem vorgeschlagenen Ansprechpartner (via LinkedIn-Suche). Der Vertrieb öffnet morgens das Sheet und weiß, wen er heute anruft.

Spalte im Sheet Quelle Nutzen
FirmennameDealfrontWer war da?
Besuchte SeitenDealfrontWas interessiert?
VerweildauerDealfrontWie kaufbereit?
Branche / GrößeDealfront EnrichmentICP-Match prüfen
Ansprechpartner-Vorschlagn8n + LinkedInDirekt anschreiben

Schritt-für-Schritt: Den Workflow aufsetzen

1. Dealfront-Webhook aktivieren: In Dealfront unter Einstellungen den Webhook für neue Besucheridentifikationen einrichten. Ziel-URL ist dein n8n-Workflow-Endpoint.

2. n8n-Workflow bauen: Trigger = Dealfront-Webhook → Filter (nur Firmen, die länger als 60 Sek. auf Hochpreis-Seiten waren) → Google Sheets “Append Row”.

3. Sheet-Vorlage anlegen: Spalten wie in der Tabelle oben. Bedingte Formatierung: Firmen mit Preisseiten-Besuch in Grün markieren.

4. Tägliche Vertriebsroutine: Morgens Sheet öffnen, Top-3 Firmen priorisieren, LinkedIn-Profil des Ansprechpartners öffnen, anschreiben.

Logistik-Beispiel: 18 Neukunden in einem Quartal

Ein Logistik-Softwareanbieter aus Hamburg identifizierte über diesen Workflow in einem Quartal 94 Firmen-Besuche auf der Preis- und Demo-Seite. Nach manuellem Nachfassen bei den relevantesten 31 Firmen: 18 Erstgespräche, 6 Angebote, 3 Abschlüsse. Gesamtaufwand für den Workflow: 1 Tag Einrichtung.

Praxis-Stack 2026

n8n (Automatisierung) • Dealfront (Website-Besucher) • OpenAI API (Textgenerierung) • Google Sheets (Datenhaltung) • Lemlist (E-Mail-Sequenzen)

Limitierungen & Ehrlichkeit

Automatisierung ersetzt keine persönliche Beziehung. Diese Ansätze funktionieren am besten für B2B-Unternehmen mit klarem ICP und mindestens einem dedizierten Vertriebsmitarbeiter. Einrichtungsaufwand: 1–3 Tage.

Hinweis zur Autorenschaft: Dieser Beitrag wurde redaktionell von Leopold Perutka (VIS2LEAD) verantwortet und mit Unterstuetzung KI-gestuetzter Werkzeuge erstellt. Inhalte wurden manuell auf Plausibilitaet geprueft. Rueckfragen: l.perutka@vis2lead.org.

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